Wissenswertes

kt mit einer langen Geschichte erlebt eine Art Renaissance. Darf ich vorstellen: die südoststeirische Käferbohne.
Im 16. Jahrhundert fand sie ihren Weg aus Süd- und Mittelamerika bis in die Steiermark. Mit der Zeit entwickelte sie sich unverkennbar zu einer steirischen Spezialität. Das Klima in der Genussregion Südoststeirische Käferbohne unterstützt sie hervorragend in ihrem Wachstum.
Die Käferbohne wird gemeinsam mit Mais angebaut. Der Mais dient als Stützfrucht, an der die einjährige, bis zu 5 m lange Pflanze empor wachsen kann. Ca. Mitte November, nach dem ersten Frost, erfolgt die Ernte. Nachdem sie gemeinsam geerntet wurden, werden das Maiskorn und die Käferbohne getrennt und im Anschluss getrocknet, gereinigt und handverlesen.
Nicht nur, dass die violett-schwarz-gesprenkelte Käferbohne hübsch aussieht, sie steckt auch voller Energie. Sie ist fettarm und sehr eiweiß- und kohlenhydratreich. Somit ist sie ein wertvoller Eiweißspender bzw. Fleischersatz für Vegetarier.

Zubereitungstipps

  • Käferbohnen dürfen nur im gekochten Zustand genossen werden
  • Zuerst abschwemmen und im Anschluss in reichlich Wasser (Käferbohnen werden mindestens doppelt so groß) quellen lassen – mindestens 12 Stunden, am besten über Nacht
  • Durch die Zugabe von Bohnenkraut und Lorbeerblätter in das Einweichwasser (=Kochwasser) wird die blähende Wirkung vermindert.
  • Kochdauer: ca. 1,5 – 2 Std. (im Druckkochtopf: 15 – 20 Minuten)
  • Das Kochwasser wird für pikante Speisen gesalzen und für Süße gezuckert.
  • Käferbohnen können im gekochten Zustand eingefroren werden (was zusätzlich gegen eventuell vorhandene blähende Wirkung hilft).
  • Durch ihren kastanienähnlichen Geschmack ist sie in der Zubereitung sehr vielseitig. Angefangen von der Suppe, kann man Laibchen, Strudel und Süßspeisen damit zubereiten.
  • 500 g trockene Käferbohnen als Salat zubereitet reichen für ca. 8 Personen

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